Unsere Farben oder keine!


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O Captain! My Captain!

Ein Nachruf:

Vor einigen wenigen Wochen trauerte die Welt um den großartigen Charakterdarsteller Robin Williams. Als einer der wenigen hatte er das Talent, Millionen von Menschen über Generationen hinweg in unterschiedlichste Gefühlswelten zu schicken. Das tragische daran: Während er seine Zuschauer oft herzerfrischend amüsierte, schien ausgerechnet er selbst der Unglücklichste von allen zu sein. Der berühmte traurige Clown.

Auf der Fußballbühne der Pfalz, dem heiligsten aller Fußballberge, wurden die Zuschauer in den letzten Jahren ebenfalls durch verschiedenste Gefühlswelten gejagt. Und gerade in jüngster Vergangenheit mussten die roten Teufel von einem ihrer Hauptdarsteller Abschied nehmen, denn ihr Captain hatte sich zu einer tragenden Säule des Teams entwickelt.

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Bleib ruhig, Ruben!

Mein Augenzeugenbericht von der Sensation in der BayArena:

Verkehrschaos in der Stadt, keine Parkmöglichkeiten rund um das etwas mehr als 30.000 Zuschauer fassende Stadion und mehrere Kilometer entfernte, sehr schlecht ausgeschilderte Park & Ride Plätze brachten unseren eigentlich üppig gestalteten Zeitplan kurzfristig durcheinander. Großartige Sympathiepunkte sammelte Leverkusen also schon bei der Anfahrt zum Stadion keine. Der Unmut über die schlechten Anfahrtsbedingungen war auch den anderen Fans vor der Partie deutlich anzumerken. Nachdem wir die sehr strengen Kontrollen des Sicherheitspersonals über uns hatten ergehen lassen und unsere Schuhe zurück bekamen, standen wir exakt um 18.55 Uhr, pünktlich zum Einlaufen der Teams in Block G5.

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Fünfundfünfzig Komma Acht Acht Meter

19 Spieltage sind gespielt.  15 werden noch folgen. Vergleicht man die Saison mit einem 100-Meter Lauf, so stehen die Teams der zweiten Bundesliga bei ziemlich genau 55.88 Meter. Manche Vereine haben die bisherige Strecke ohne große Probleme zurückgelegt, andere dagegen kamen zwischenzeitlich ins Straucheln oder sind jetzt schon mit ihrer Kondition am Ende.

Der 1. FC Kaiserslautern, auf Rang drei liegend, hat – Stand jetzt – sein ausgegebenes Ziel verfehlt. Der direkte Aufstieg wurde als klare Messlatte formuliert. Damit Runjaics Elf auf den letzten Metern keine schweren Beine bekommt, wurde in der Winterpause noch einmal einiges in Bewegung gesetzt.

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Die Suche nach dem perfekten System

Masse statt Klasse?

Zweifelsohne besitzt der 1. FC Kaiserslautern Spieler, die in der zweiten Liga zur Oberklasse gehören. Spieler, die auch in der ersten Liga zu Leistungsträgern reifen könnten. Allerdings muss sich das System dem Spielermaterial anpassen. Und genau hier hakt es noch an manchen Stellen. Es gibt  Stärken und Schwächen, die noch nicht optimal ausgeglichen sind.

Die Schaltstelle der Mannschaft ist das defensive Mittelfeld. Der Motor sozusagen. Stottert dieser, kommt das ganze Spielsystem zum Erlahmen. In dieser Saison herrscht hier ein Überangebot an Spielern. Doch ist es nur ein Überangebot an Quanti- oder auch Qualität?  Im Folgenden werden die einzelnen Kandidaten etwas genauer beleuchtet.

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Die Personalie Ariel B.

Gestern und Heute

5. Februar 2012:

Es ist das Premierenspiel eines 20-Jährigen polnischen Nationalspielers auf dem Betzenberg. In der Winterpause noch auf den letzten Drücker von Legia Warschau in die Pfalz gewechselt, absolviert  Ariel Borysiuk, dessen fußballerisches zu Hause das defensive Mittelfeld ist, sein erstes Spiel im Jersey der roten Teufel. Beim Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln vor knapp über 38.000 Zuschauern legt der zweifache Vater gleich engagiert und vielleicht etwas übermotiviert los und hat schon nach knapp  40 gespielten Minuten Feierabend. Gelb/Rot noch vor dem Pausenpfiff. Sein Premierenspiel nimmt ein jähes Ende. Der FCK verliert 0:1. Dass dieses Spiel stellvertretend für den weiteren Verlauf der nächsten anderthalb Jahre des Ariel B. beim pfälzer Traditionsverein stehen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.

5. Dezember 2013:

Der 1. FC Kaiserslautern spielt mittlerweile eine Liga tiefer. Erlebt allerdings unter Trainer Kosta Runjaic gerade so etwas wie einen zweiten Frühling und führte am 26. November erstmals in diesem Jahr die Tabelle der 2. Fußballbundesliga an. Und Ariel Borysiuk? Als zweifelsohne hochtalentierter, polnischer Jungnationalspieler findet er sich selbst nicht einmal mehr im Kader der ersten Mannschaft wieder. Muss stattdessen in der Regionalliga – Südwest an den Ball. Für die zweite Mannschaft des FCK. Und das, obwohl er sich zwischenzeitlich durch seine robuste Spielweise in die Herzen des pfälzer Publikums gespielt hatte. Was war geschehen?

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