Unsere Farben oder keine!

Ein Kommentar zur aufkeimenden Trainerdiskussion um Kosta Runjaic!

3 Kommentare

Wenn der FCK Runjaic tatsächlich entlassen sollte, dann ist dem Verein nicht mehr zu helfen.

Was sich Herr Briegel gegenüber dem SWR leistet ist bodenlos frech und zeugt von großer Arroganz.1 Sein Niveau ist auf Augenhöhe mit dem der zahllosen Unruhestifter im Umfeld des Vereins. Eine Ansammlung von polemischen Amateuren, deren Beiträge sich mittlerweile nur noch rein dadurch unterscheiden, dass einige wenige wohl ein Wörterbuch neben dem Laptop liegen haben.

Ich kriege einen Graus wenn ich mir überlege, dass jetzt öffentlich Stimmung gemacht wird, nur weil einige die Füße nicht still halten können und scheinbar immer irgendwen, irgendwie für irgendwas verantwortlich machen müssen. Diese Leute stören sich am immerneuen Umbruch, treiben diesen mit ihrer Hetze aber doch gerade voran. Der Verein hat einen Philosophiewechsel ausgerufen und würde sich der reinsten Unglaubwürdigkeit aussetzen, sollte man überstürzt den Trainer als Opferlamm darbringen.

Meine Position ist klar. Schupp war der Königstransfer dieser Saison und Runjaic ist ein absoluter Glücksfall für den FCK. Diesen jetzt gehen zu lassen wäre fatal. Ihr erklärt keinem Bäcker wie er ein Brötchen zu backen hat und keinem Automechaniker wie man einen Keilriemen wechselt. Selbst wenn man das neue Brötchenrezept zu Beginn ungewohnt findet, sollte man sich die nötige Zeit geben um vielleicht doch zu erkennen, dass es gar nicht so übel schmeckt. Also lasst den Mann arbeiten, er kann es nämlich besser als ihr.

So stark der Support der Fans oft ist, so sehr muss man hinterfragen ob die immer wiederkehrende Unruhe und Inkompetenz im Umfeld des Vereins nicht einen Löwenanteil der aktuellen Misere des FCK verantwortet. Ein emotionales Umfeld ist eben nicht nur Segen, sondern viel zu oft auch Bürde.

1) Interview mit Hans-Peter Briegel im SWR: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/sport/fussball-briegel-kritisiert-fck-trainer-runjaic/-/id=13831144/did=15577390/nid=13831144/cyzlz7/index.html

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3 Kommentare zu “Ein Kommentar zur aufkeimenden Trainerdiskussion um Kosta Runjaic!

  1. Hallo Max,

    mit einem Amateur, vielleicht sogar einem, der ein Wörterbuch neben dem PC liegen hat, hast du wohl unter anderem bestimmt mich gemeint. Keine Sorge, ich kann auch ohne Wörterbuch meine Kritik an Vorstand und Trainer eloquent formulieren.

    Ich habe Runjaic kritisiert. Ja. Ich habe aber (noch) nicht seinen Rauswurf gefordert. Warum ich ihn kritisiere? Weil seine verhaltene, „verwaltende“ Art Fußball zu spielen meiner Meinung nach ein Faktor ist, warum nächstes Jahr eben Fast-Regionalligist Darmstadt und nicht der große 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga spielt. Und letztendlich so den Verein finanziell um Jahre zurückwirft. Ich erinnere mich an die Szene bei Union Berlin, als Tobias Sippel, beim Stand von 0:0, in der Nachspielzeit bestimmt 20 Sekunden den Ball vor sich liegen hat, weil keiner der Unioner Anstalten machte, ihn sich zu holen, und Runjaic offensichtlich mit diesem Punkt zufrieden war. Das sind diese Punkte, die uns am Ende fehlten. Zur Rolle von Schupp im „Puzzle FCK“ werde ich voraussichtlich im nächsten Podcast etwas sagen.

    Und nun zu Kuntz. Was hat Kuntz geschafft? Er hat vielleicht 2008 den Verein gerettet. Aber nur vielleicht, denn sportlich hatte er damals nichts zu sagen, weil der Trainer Sasic und die Mannschaft schon da waren. Was kam danach? Ein paar Glücksgriffe, die uns 2010 den Aufstieg brachten. Dieses Glück hat ihn mittlerweile verlassen. Seit 2011 geht es stetig bergab. Hat der Verein seitdem eine Entwicklung gemacht? Wenn man die Betze-Anleihe außen vor nimmt, mit der man sich in aller Regelmäßigkeit schön die Bilanz aufhübscht, um die dann dem Klatschvolk auf der JHV zu präsentieren, dann nicht wirklich. Die Transferliste Kuntz ist ewig lang, die seiner nachhaltig erfolgreichen Transfers eher weniger. Immer wird von der aufbauenden Jugendarbeit erzählt. Man rühmt sich, dass sechs FCK-Spieler zur U21 reisen. Wie viele von denen gehören denn dem FCK? Die Hälfte. Und wie will man eigentlich etwas aufbauen, wenn man dann im Endeffekt doch die Hälfte der Mannschaft ausleiht? Sorry, aber das ist in meinen Augen einfach kein ehrlicher Kurs. Was will man denn jetzt eigentlich? Eigentlich will man in die erste Liga. Das Unvermögen dahingehend kaschiert man dann am einfachsten damit, dass man seine Ziele sehr niedrig ansetzt. Nächstes Jahr soll der FCK finanziell nur noch zwischen Platz 5 und 8 der zweiten Liga sein. Ich frage mich: Warum? Ist der FCK tatsächlich so unattraktiv für Unternehmen? Will man wirklich nichts mit dem FCK zu tun haben? Ich behaupte, der FCK ist schon eine attraktive Marke. Er verkörpert Tradition, Leidenschaft, Größe. Auch wenn das nicht jede Mannschaft, die unter Kuntz /“Schupp“ zusammengestellt wurde das tat. Vielleicht will man als überregionales, vielleicht gar national oder international agierendes Unternehmen nichts mit der Führung zu tun haben? Kuntz leistete sich schon einige Ausrutscher in der Öffentlichkeit. Dieses „Frauen und Fußball“. „400 Ingolstädter“. „Haben kein Audi“. Das kann ich vielleicht im Kreise meiner Mitglieder sagen. Aber nicht in der Öffentlichkeit. Das ist weinerlich. Das ist schwach. Was soll das? Und zu guter letzt – Wertschätzung wird auf dem Berg in gewissen Dingen eben nicht mehr so groß geschrieben, wie es noch unter früheren Führungen war. Nicht so wie unter Jäggi, klar. Aber vielleicht so wie unter Norbert Thines, den ich als wahnsinnig tollen und herzensguten Menschen letztes Jahr kennen lernen durfte.

    Übrigens, wer anderen Polemik unterstellt, selbst dann aber mit Begriffen wie „Inkompetenz“ und „Amateuren“ um sich wirft, der sollte sich vielleicht auch hinterfragen. Ja, ich habe in den letzten Tagen sehr viel übertriebenes im Internet geschrieben. Aber ganz ehrlich: Ich ertrag die Scheiße anders einfach nicht mehr.

    Beste Grüße

    • Ich denke, die Fehler (oder Missgriffe) von Herrn Kuntz in Sachen Transfers dürften, sollten, werden (??) mit der Einstellung von Schupp angegangen und in Zukunft hoffentlich verhindert werden. Ich teile die Meinung von Max, wobei aber auch jeder die Herren Schupp, Runjaic und Kuntz kritisieren darf und soll. So bin auch ich mit der einen oder anderen Strategie, mit der Runjaic die Mannschaft in der gerade abgelaufenen Saison auf’s Feld geschickt hatte, auch nicht so ganz einverstanden gewesen. Im Moment sehe ich aber keinen Grund, den Trainer vom Hof zu jagen. Wer soll und kann denn bitte die Alternative sein???

  2. Ist eigentlich ein Witz sich über angeblich polemische Kritik zu echauffieren, indem man hier einen Text reinsetzt der polemischer nicht sein könnte … So typisches unqualifiziertes Stehplatzgebabbel basierend auf irgendwelchen persönlichen Annahmen und gefährlichem Halbwissen … Leicht lächerlich

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