Unsere Farben oder keine!

„Provokationen sind bewusst eingestreut“

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MFA. Wohl kein anderes Buchstabenkürzel sorgt derzeit für mehr Gesprächsstoff rund um den Betzenberg. Die Diskussion um Sinn und Nutzen der Megafonanlage ist zwar wahrlich keine neue, doch scheint sich der Protest gegen die Anlage im Laufe der letzten Wochen und Monate konzentriert zu haben. Während viele Befürworter die Megafonanlage als einzige Möglichkeit erachten, um die Stimmung auf der zur Heim-WM ausgebauten Westtribüne zu koordinieren, sehen die Gegner in der Anlage ein Diktaturinstrument der Ultragruppen und fühlen sich von diesen bevormundet. Ihr Protest richtet sich nach eigenen Angaben zudem gegen spielunabhängigen Dauersupport und Sichtbehinderungen durch das Schwenken von Fahnen. Unter dem Namen „Die Stimme der Kurve“ schließen sich nun zuvor eher heterogen organisierte, unstrukturierte Einzelgruppen zusammen und machen öffentlichkeitswirksam mobil.

Einer der Initiatoren dieser Bewegung ist Jens Bockmühl-Schmiedel. Der erste Vorsitzende der „Muko-Teufel“ unterstützt mit seinem Fanclub nicht nur den 1. FCK, sondern auch die Mukoviszidose e.V. sowie an Mukoviszidose erkrankte Menschen. Beim Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue sorgte er mit einer Zaunfahne für Aufsehen. Durch die Aufschrift “Stimmungsdiktatur beenden! Megafon aus!” erzeugte er genau jenes weithin tönende Echo, welches er sich wohl insgeheim erhofft hatte.

Im folgenden Gespräch erklärt er seine Motivation, beschreibt die Ziele der Bewegung und bezieht deutliche Position gegenüber den Ultragruppen.

Jens, der FCK steht derzeit recht weit oben in der Tabelle und die Identifikation mit der Mannschaft ist so groß wie lange nicht mehr. Wie sinnvoll ist es, gerade jetzt einen weiteren Nebenkriegsschauplatz aufzumachen?

Diese Darstellung ist natürlich etwas überspitzt, da sich die ganze Situation ja schon über bestimmt fünf Jahre zieht. Dass das Thema ausgerechnet jetzt so stark in den Fokus rückt, hat vielmehr mit aktuellen Vorfällen zu tun, welche die ganze Sache zum explodieren gebracht haben. Durch den Umzug der Ultragruppen waren die Blöcke 8.1 und 9.1 plötzlich voll mit Fahnen und Doppelhaltern, was dazu führte, dass einzelne Fans und sogar ganze Fanclubs vertrieben wurden. Zudem steht jetzt auf dem Vorsänger-Podest noch eine Trommel, die alle anderen Trommeln übertönt da sie nun ebenfalls durch die MFA übertragen wird. Ganz klar der wesentliche Auslöser war allerdings – wie erwähnt – das Vertreiben der Fans und das grundsätzliche Verhalten vieler Ultras.

Erläutere eben kurz das Hauptanliegen eurer Bewegung.

Unser Hauptanliegen ist spielbezogene Stimmung und keine Bevormundung durch die Megafonanlage. Sie bügelt einzelne Gesangsbewegungen total nieder, wodurch wir uns fremdgesteuert fühlen. Für uns bedeutet spielbezogener Support, dass die eigene Mannschaft angepeitscht wird, wenn sie in Ballbesitz ist, dass der Gegner ausgepfiffen wird, wenn er einen unserer Spieler foult. Eine enge positive Kopplung zum Team ist besonders im Moment wichtig, weil die Mannschaft außergewöhnlich jung ist.

Also getreu dem Motto: „Megafonanlage aus – Hölle zurück“?

Ja, das passt. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass die Umstellung innerhalb der Fankurve mindestens eine halbe Saison Zeit braucht, bis man diese Form der Stimmung wieder gelernt hat. Man muss sich selbst motivieren, vor allem weil man sich teilweise abhängig macht vom gezeigten Fußball auf dem Rasen. Ich sehe die Chance daher gerade jetzt in dieser Saison, wo teilweise mitreisender Fußball gezeigt wird , dass der gesamte Wandel recht schnell Früchte tragen könnte. Ich glaube ganz fest, dass diese Art der Stimmung auch in der zweiten Liga ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Verein wäre. Stimmung in deutschen Stadien ist extrem austauschbar geworden und wir unterscheiden uns im Moment kein bisschen von München, Hamburg oder Frankfurt. Rein auditiv haben wir die Unverwechselbarkeit innerhalb Deutschlands total verloren. Nicht zum Spielgeschehen passender Singsang und möglichst pausenlose Gesangsberieselung erinnert mehr an Kaufhausmusik als an eine Betzehölle. Ich wünsche mir eine Explosion bei Fouls und positivem Spielverlauf. Das bedeutet auch mal Stille. Und dann knallt es plötzlich wieder los. Das heißt aber auch, dass jeder in der Kurve Verantwortung für die Stimmung trägt und man sich nicht auf das Podest verlassen kann. Also Handy aus, Hände aus der Tasche und mitmachen.

Du sagst selbst: „Wir fühlen uns bevormundet“. Wer ist „wir“?

Das sind zum einen alle Fanclubs die in Block 9.1 um mich herum stehen oder standen. Zudem viele Nicht-Ultras, Trikotträger. Quasi all diejenigen, die gerne spielbezogen supporten möchten, weil sie merken, dass die aktuelle Form der Unterstützung nicht ankommt.

Das heißt, für euch sind die Schuldigen schon ausgemacht?

Ja, das kann man so sagen. Durch die Ultras fühlen wir uns ganz klar bevormundet und übergangen.

Wie ist, abgesehen davon, das Verhältnis zu den verschiedenen Ultragruppierungen?

Ich möchte betonen, dass es uns in keinster Weise darum geht einen Krieg gegen die Ultras vom Zaun zu brechen. Vielmehr geht es darum, sich gegenseitig zu respektieren. Und genau dieser Respekt scheint vor allem von Seiten der Ultras nicht vorhanden zu sein. Ich habe das Gefühl, dass es nur noch darum geht, die Ultra-Stimmung als einzig wahre Betzenberg-Stimmung zu verkaufen. Es ist sicherlich nicht alles schlecht. Choreos und andere Engagements sind schon in Ordnung, nur wollen wir nicht zwangsbeschallt werden.

Gibt es denn einen gemeinsamen Diskurs?

Ja, den gibt es. Das persönliche Gespräch war immer positiv. Die Auseinandersetzungen, beispielsweise mit Sascha Kempf oder dem Fanbeauftragten Christoph Schneller, den wir auch zu den Ultras dazu zählen, weil er Mitglied der Generation Luzifer ist, sind immer sehr konstruktiv ausgefallen. Das Problem war nur, dass all die Dinge, die uns zugesagt wurden, im Endeffekt nicht durchgesetzt wurden. Beispielsweise wurde uns zugesichert, dass durch den Umzug der Ultras keinerlei Fans vertrieben werden, auch die Fahnen sollten nur kurz hochgehalten werden. Nachdem wir dann merkten, dass dem nicht so ist, haben wir jeden Fahnenschwenker einzeln angesprochen. Gefruchtet hat das aber überhaupt nicht, vielmehr hat man versucht uns lächerlich zu machen.

Wie genau?

Auf unsere Bitte hin, mit dem Schwenken der Fahnen mal aufzuhören, gaben einige die Fahnen und Doppelhalter einfach an ihren Nebenmann weiter und taten so als sei das Problem gelöst. Oft wurden wir aufgefordert auf andere Tribünen umzuziehen, wenn uns die Dinge nicht passen. Im Stadion wäre ja immerhin genug Platz. Hier sei ab dieser Saison nun mal das Stimmungszentrum und dies hätten wir zu akzeptieren. Dass wir schon zum Teil seit 1989 dort stehen interessierte niemanden.

Leider flogen dann bei den ersten Spielen Papier und auch der ein oder andere Becher von oben auf die Dauerfahnenschwenker und Doppelhalter, was für zusätzlichen Ärger sorgte.

Die Befürworter der Megafon-Anlage argumentieren gerne, dass nach dem Ausbau der Westtribüne Stimmung ohne MFA überhaupt nicht möglich ist. Wie stehst Du zu dieser These?

Diese Meinung hatte ich zuerst geteilt. Ich hatte auch den Eindruck, dass es kaum die Möglichkeit gibt eine Kurve, die ums doppelte ausgebaut wurde, zu koordinieren. Ziemlich schnell wurde allerdings klar, dass alle nur noch auf das Podest schauen, niemand mehr selbst die Initiative ergreift und die gesamte Verantwortung für den Support an den Vorsänger abgegeben wird. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass die Kurve stets unselbstständiger, da abhängiger von der Megafon-Anlage wird.

Vor einigen Wochen wurde sogar eine Online-Petition ins Leben gerufen..

Prinzipiell finde ich es positiv, dass eine Umfrage gestartet wurde. Es geht dem Initiator wohl darum, die öffentliche Debatte etwas zu befeuern. In letzter Instanz bedeutet das, dass falls sich viele Fans finden, die gegen die Anlage sind und von Vereinsseite weiterhin nichts getan wird, das Thema bei der nächsten Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt wird.

Zumal sich eine Mehrheit, auf einer kürzlich einberufenen Mitgliederversammlung, demokratisch für die Anlage ausgesprochen hat..

Ja, das mit dem „demokratisch“ ist immer so eine Sache. Wenn eine Fanversammlung einberufen wird, sind meist sowieso nur Ultravertreter anwesend.

Dennoch steht es jedem frei dort hin zu gehen..

Natürlich, aber man darf nicht vergessen, dass wir kein Verein sind wir der Hamburger SV oder 1860 München, wo eine Großstadt dahinter steht. Das Einzugsgebiet des 1. FC Kaiserslautern ist der gesamte Südwestdeutsche Raum. Manche Leute fahren mehrere Hundert Kilometer. Man sollte nicht davon ausgehen, dass eine Fanversammlung mit 200 Menschen eine Kurve von 15.000 Menschen repräsentieren kann. Zudem wurde das Thema in der Vergangenheit auch schon des Öfteren angesprochen. Leider wurde man dann von Ultras direkt niedergebrüllt und kam nicht zu Wort. Ein Bekannter von mir wurde nach einer Fanversammlung auf dem Parkplatz sogar schon beleidigt und bedroht. Viele melden sich einfach nicht zu Wort, weil sie Angst haben. Ich möchte aber auch noch darauf hinweisen, dass man sich ein Stimmungsbild bei Facebook und in den einschlägigen Foren holen kann. Wer dort mal ein bisschen nachliest wird feststellen, wie viel Widerstand bereits seit Jahren gegen die Megafonanlage besteht.

Wie sieht also die perfekte Umfrage aus?

Wenn man eine Umfrage starten will, dann sollte das über den Verein laufen, mit Unterschriftenlisten und –Sammlungen. Mit Ständen, die im Stadion über mehrere Wochen zur Verfügung stehen, kann man eine repräsentative Umfrage organisieren. Denn anders nimmt man nur einen Bruchteil aller Fans mit ins Boot. Die Ultragruppen sind natürlich auch hervorragend organisiert, provokant könnte man sagen: Die sind jung und haben Zeit.

Gesetz dem Falle, eine solche Umfrage würde durchgeführt werden und eine Mehrheit spricht sich für die Megafon-Anlage aus. Wie würdest Du reagieren?

Da bin ich natürlich absoluter Demokrat. Dann würde ich ganz klar sagen: Dann ist das eben so. Die Mehrheit hat das Recht zu bestimmen und die Anlage müsste her, keine Frage.

Fühlt ihr euch bei eurem Vorhaben ausreichend vom Verein unterstützt?

Nein, ganz im Gegenteil. Man wird absolut im Stich gelassen. Mehrere Emails und Briefe zu diesem Thema wurden von Seiten des Vereins nur unzureichend beantwortet. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die Ultras versuchen, offizielle Positionen im Verein auszufüllen oder zumindest zu beeinflussen. Zum Beispiel ist Christoph Schneller Mitglied bei der Generation Luzifer, genau wie unser neuer Pressesprecher Rossi. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass viele Ebenen des Vereins von Ultravertretern durchdrungen sind. Das sehe ich äußerst kritisch.

Oft wird euch vorgeworfen, durch polemisch, plakative Sätze wie „Ultras entmachten“ die Fanszene eher weiter zu entzweien, anstatt auf Dialog zu setzen..

Richtig, auch bei meiner Zaunfahne habe ich lange darüber nachgedacht, ob man das so klar und massiv beschreiben sollte. Das ganze Thema brodelt aber schon seit Jahren und es gab mittlerweile unzählige Angebote, Vieraugengespräche in der Kurve, Forendiskussionen und Bitten. Ich bin der Meinung, dass man ruhig auch massive Worte benutzen kann um Aufmerksamkeit zu erregen. Das öffentliche Echo gibt mir dabei recht. Mein Ziel ist es aber natürlich nicht, die Kurve zu entzweien. Es ist ein Risiko, allerdings ein gewachsenes Risiko. Es ist der Ausdruck von Frustration über die Untätigkeit des Vereins und über das nicht einlenken wollen der Ultras, was mich und auch viele andere dazu bewegt hat die Kuschelpolitik zu beenden. Um Aufmerksamkeit zu erregen, sind Provokationen daher auch bewusst eingestreut.

Du hast Deine Zaunfahne eben selbst angesprochen, war das eine spontane Aktion?

Nein, das war sehr bewusst überlegt. Es gab lange Diskussionen mit einer ganzen Reihe von Leuten um mich herum. Macht man so etwas? Macht man so etwas eher nicht? Setzt man sich der Gefahr aus einen auf die Nase zu bekommen? Welche Worte wählt man ganz genau? Es gab eine Menge Fragen die man über mehrere Wochen beantworten musste. Entstanden ist die Idee allerdings schon beim ersten Heimspiel gegen 1860 München, wo es die ersten Probleme gab. Als dann Spiel für Spiel immer mehr Leute aus den Blöcken abwanderten, weil ihnen die Präsenz der Ultras unangenehm war und sie immer weniger vom Spiel sahen wegen der nervigen Doppelhalter und Fahnen, wurde uns klar, dass wir etwas unternehmen müssen.

Das Banner musstest Du letzten Endes aber wieder abhängen.

Das stimmt. Schon vor dem Spiel gab es Diskussionen mit ein paar Vertretern der Ultragruppen und Christoph Schneller. Ich wurde aufgefordert das Banner abzuhängen, man könne doch auch miteinander reden. Ich beharrte allerdings auf meiner Position, dass auch die Ultras akzeptieren müssen, wenn andere Fans ihre Meinung offensiv kund tun. Während dem Spiel kamen dann immer mehr Ultras mit der Behauptung auf mich zu, ich hätte ihre große „Bastion Betzenberg“-Zaunfahne überdeckt, was allerdings nicht sein kann, weil ich zuerst dort am Platz war. Ich kann mir das nur so erklären, dass die andere Zaunfahne unter meine gehängt wurde. Als dann die Vorwürfe immer lauter wurden, wurde es zunehmend unangenehmer. Einer hat meine Zaunfahne dann abgerissen und ich musste mich von Betrunkenen beleidigen lassen. Als mir dir ganze Situation zu viel wurde, nahm ich meine Zaunfahne und hing sie ganz links, sehr schlecht sichtbar wieder auf.

Beim letzten Heimspiel gegen Sandhausen war die Zaunfahne wieder dabei, wie waren die Reaktionen?

Ich war zur Stadionöffnung da und hing meine Zaunfahne an einen anderen Ort als beim Spiel zuvor. Dieses mal in 8.1 rechts neben das Tor. In den 90 Minuten bis zum Spiel musste ich sie mehrfach umhängen, weil immer neue Leute kamen und genau diesen Platz für sich beanspruchten. Mir wurde Respektlosigkeit gegenüber den angeblich feststehenden Fahnenplätzen vorgeworfen. Und immer wieder wurde der Text der Zaunfahne massiv kritisiert. Wir wären Selbstdarsteller, Egoisten, nicht diskussionsbereit und wir würden ein verherendes Bild nach außen transportieren. Sehr spannend wurde es allerdings immer dann, wenn die Personen, die mir oben genanntes vorgeworfen hatten weg waren. Dann kamen sehr viele auf mich zu um mir für meinen Mut zu gratulieren und ihren eigenen Unmut über die Ultras zu schildern. Sehr verärgert über deren Verhalten waren beispielsweise die Trommler, die in einer Reihe unten in 7.1 stehen. Die Wirkung der wortgewandten, in Massen auftretenden Ultras auf die Normalos hat mich beim Sandhausen Spiel nochmal richtig schockiert. Da hab ich bei vielen sogar Angst spüren können. Das sind dann eben nicht die Leute, die sich auf Versammlungen zu Wort melden, die aktiv etwas unternehmen. Die schreiben höchstens mal anonym im Netz.

Die ganze Bewegung ist momentan ein noch sehr heterogenes Produkt, inwiefern gibt es Planungen sich weiter zusammenzuschließen?

Seit einigen Spielen treffen wir uns regelmäßig vorher in der Nordtribüne. Es gibt einige WhatsApp-Gruppen und auch bei Facebook sind eine ganze Menge Aktionen in Planung. Flugblätter und weitere Zaunfahnen sollen da nur ein Anfang sein. Grundsätzlich wollen wir versuchen uns in Block 6.1 zusammen zu stellen um geschlossen auf uns aufmerksam zu machen.

Viele FCK-Fans haben keine Meinung über das Thema, einige sind unentschlossen oder kennen das Fritz-Walter-Stadion teilweise gar nicht ohne Vorsänger und Geräuschverstärker. Möchtest Du denen abschließend etwas mit auf den Weg geben?

Zum einen natürlich all die Vorteile des ureigenen betzetypischen spielbezogenen Supports. Dass der Spielbezug das ist, was die Hölle Betzenberg ausmacht. Dazu muss man nicht immer gleich mit den tollen alten Zeiten kommen, das wirkt direkt immer so angestaubt. Ich würde einfach die zwei unterschiedlichen Philosophien gegenüberstellen. Zum einen eine Ultra-Philosophie, die in Italien wurzelt und den Ultra-Fan selbst in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Es geht auch darum, Zustände zu verhindern wie man sie aus Griechenland oder Italien kennt, wo Ultragruppen ganze Vereine unter Kontrolle genommen haben. Dagegen steht eine freie Gestaltung in der Kurve, wo jeder das gleiche Recht auf Support hat, aber auch niemand das Recht hat seine Philosophie mit Gewalt durchzusetzen. Alle sind gleich. Egal ob Ultra, Kutte, Normalo oder alter Opa mit Regenschirm. Jeder sollte die Möglichkeit haben seinen Unterstützung durchzusetzen, ohne dass Menschen bevormundet werden. Im Prinzip ein durchaus demokratischer Prozess, der den 1. FC Kaiserslautern zu dem gemacht hat was er heute verkörpert. Das momentane Echo zeigt mir, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Daher bin ich überzeugt: Jetzt schlägt unsere Stunde.

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2 Kommentare zu “„Provokationen sind bewusst eingestreut“

  1. Sehr gut.Meine Meinung die ich auch schon lange kundtue,die Marktschreier stehen mit dem Rücken zum Spiel und wollen anfeuern!?!

  2. Danke, du spricht mir aus der Seele. Auch wir mussten den Ultras aus Block 9.1 weichen. Wir wollten uns diesen Kindergarten nicht mehr länger antun. Viel Glück für dein weiteres Vorgehen. Meine Kollegen und ich unterstützen dich!

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