Unsere Farben oder keine!


Ein Kommentar

Wider die Unruhe

Zauberwort Kontinuität.

Im Optimalfall wird der FCK in Zukunft die Rolle des Ausbildungsvereins einnehmen. Mehrere bekannte Vorbilder liefern hierzu eine Vorlage. Einen mittelgroßen Umbruch im Spielerkader wird es in den nächsten Jahren daher zwangsläufig immer geben, wenn die großen der Branche anklopfen. Dass Gladbach zurzeit gefühlt unsere halbe Mannschaft haben möchte hat nur eines verdient, nämlich Respekt. Da mit Max Eberl dort der fähigste Macher im Business seinen Platz gefunden hat. (In-)direkt kann man jetzt also schon den Ertrag der eigenen Leistung abschöpfen und das nach nur einem Jahr Zusammenarbeit von Runjaic & Schupp. Dass die eigene Verhandlungsposition im Auftiegsfalle deutlich besser gewesen wäre, möchte ich natürlich nicht außen vor lassen und darf auch ruhig genannt werden. Kontinuität im Kaderbereich hat mit dem verpassten Aufstieg aber nur sekundär zu tun.

Vielmehr wird es in der Zukunft um eine ganz andere Art der Kontinuität gehen.

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Ein Kommentar zur aufkeimenden Trainerdiskussion um Kosta Runjaic!

Wenn der FCK Runjaic tatsächlich entlassen sollte, dann ist dem Verein nicht mehr zu helfen.

Was sich Herr Briegel gegenüber dem SWR leistet ist bodenlos frech und zeugt von großer Arroganz.1 Sein Niveau ist auf Augenhöhe mit dem der zahllosen Unruhestifter im Umfeld des Vereins. Eine Ansammlung von polemischen Amateuren, deren Beiträge sich mittlerweile nur noch rein dadurch unterscheiden, dass einige wenige wohl ein Wörterbuch neben dem Laptop liegen haben.
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„Provokationen sind bewusst eingestreut“

MFA. Wohl kein anderes Buchstabenkürzel sorgt derzeit für mehr Gesprächsstoff rund um den Betzenberg. Die Diskussion um Sinn und Nutzen der Megafonanlage ist zwar wahrlich keine neue, doch scheint sich der Protest gegen die Anlage im Laufe der letzten Wochen und Monate konzentriert zu haben. Während viele Befürworter die Megafonanlage als einzige Möglichkeit erachten, um die Stimmung auf der zur Heim-WM ausgebauten Westtribüne zu koordinieren, sehen die Gegner in der Anlage ein Diktaturinstrument der Ultragruppen und fühlen sich von diesen bevormundet. Ihr Protest richtet sich nach eigenen Angaben zudem gegen spielunabhängigen Dauersupport und Sichtbehinderungen durch das Schwenken von Fahnen. Unter dem Namen „Die Stimme der Kurve“ schließen sich nun zuvor eher heterogen organisierte, unstrukturierte Einzelgruppen zusammen und machen öffentlichkeitswirksam mobil.

Einer der Initiatoren dieser Bewegung ist Jens Bockmühl-Schmiedel. Der erste Vorsitzende der „Muko-Teufel“ unterstützt mit seinem Fanclub nicht nur den 1. FCK, sondern auch die Mukoviszidose e.V. sowie an Mukoviszidose erkrankte Menschen. Beim Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue sorgte er mit einer Zaunfahne für Aufsehen. Durch die Aufschrift “Stimmungsdiktatur beenden! Megafon aus!” erzeugte er genau jenes weithin tönende Echo, welches er sich wohl insgeheim erhofft hatte.

Im folgenden Gespräch erklärt er seine Motivation, beschreibt die Ziele der Bewegung und bezieht deutliche Position gegenüber den Ultragruppen.

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„Calhanoglu? Süle? Das sind keine Vorbilder für mich!“

Er gilt als eines der größten Talente Deutschlands auf der Position des Innenverteidigers. Mit erst 19 Jahren durchlief der gebürtige Neustadter Kevin Akpoguma fast alle Jugendnationalmannschaften und steht seit Juli 2013 beim Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag. Als Sohn eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er zwar in der Pfalz geboren, seine fußballerische Heimat fand er hier allerdings nie. Im Rahmen eines ausführlichen Interviews sprach ich mit dem frischgebackenen U19-Europameister über seine derzeitige sportliche Situation und seine Vorstellungen von der Zukunft.

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Eine Bestandsaufnahme

Immer mehr rote Schals sind auf Pfälzer Straßen zu erkennen. Vielleicht begünstigt durch die angebrochene Winterzeit, schützen sie die Menschen in den Fußgängerzonen entweder gegen die aufkommende Novemberkälte oder werden gut sichtbar für Jedermann hinter den Heckscheiben der Autos aufgespannt. Auf den Bolzplätzen der Region kicken die Kinder stets öfter im Stöger-Dress, während der Ronaldo im Schrank bleibt. Mit anderen Worten: Die Identifikation mit ihrem FCK kehrt in der Pfalz zurück. Langsam. Weiterlesen


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Schmierentheater (2014), DE/GB

Herzlichen Glückwunsch.

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland statt. Dies wurde zwar von offizieller Seite noch nicht beschlossen, gilt aber dennoch als sichere Kiste. Einer der letzten Grundsteine hierzu wurde am vergangenen Freitag im schweizerischen Genf gelegt.

Eigentlich sollte es hier lediglich um die Vergabe der Austragungsorte der ersten paneuropäischen Fußball-Europameisterschaft 2020 gehen. Jedoch lassen sich der kurzfristige Rückzug der deutschen Finalbewerbung und der damit verbundene Zuschlag für London, wo nun sowohl beide Halbfinals als auch das Finale ausgetragen werden – mit Aussicht auf das Turnier 2024 – getrost als Kuhhandel bezeichnen. Und die UEFA rollt dafür höflich den roten Teppich aus.

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Goldanleihe

Das Dreieck beschreibt in der Regel einen Grundbegriff der Geometrie.

Es bildet wohl die einfachste Figur in der Ebene, die von geraden Linien begrenzt wird.

In anderen Zusammenhängen wird das Dreieck gerne als Metapher herangezogen, immer dann, wenn drei Eckpunkte miteinander in Interaktion treten. Während das Goldene Dreieck beispielsweise eine vom Mekong durchzogene Grenzregion der Staaten Thailand, Laos und Myanmar umschreibt, ist den meisten Fußballfans wohl eher die Bezeichnung des magischen Dreiecks ein Begriff. Giovane Elber, Fredi Bobic und der vorletzte FCK-Trainer Krassimir Balakov bildeten Mitte der 90er – Jahre ein wohl nie zuvor da gewesenes Offensiv-Trio beim VFB Stuttgart.

2014, Pfalz: Von eben diesem VFB Stuttgart kam im Sommer der Vorsaison der damals noch neunzehnjährige Kevin Stöger per Zweijahresleihe zum FCK. Nach einem Jahr Eingewöhnungszeit schickt sich der technisch beschlagene offensive Mittelfeldspieler nun in dieser Saison an, zusammen mit seinen nicht minder begabten Kollegen Kerem Demirbay und Amin Younes, ein ebenfalls brillantes Angriffs-Trio zu formieren. Einmal davon abgesehen, dass die Helden von Stuttgart teilweise andere Positionen mimten, wäre es vermessen hier weitere hochtrabende Parallelen ziehen zu wollen. Allerdings spielen sich die drei Toptalente momentan in die Herzen des Pfälzer Publikums. Mit frechem, fintenreichen Angriffsfußball verkörpern sie fulminant den vor der Saison ausgerufenen Philosophiewechsel auf dem Betzenberg. Eine goldene Zukunft wird ihnen allemal vorausgesagt, doch die Sache hat einen entscheidenden Haken.

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